Dem Alltag entkommen:

Bauden Abend mit Tanz
auf dem Berg genießen...

Ritteressen auf dem Bieleboh
Schlemmen wie der Burgvogt...

Winterzeit im Schnee
Jedes Wochenende bei schönem Wetter draußen heißen Glühwein & Punsch genießen.

Bieleboh

Von dem kleinen Oberlausitzer Ort Beiersdorf aus,

das mitten im Landschaftsschutz-, Rad- und Wandergebiet „Oberlausitzer Bergland“ liegt, zeigt ein schön geschnitzter Wegweiser den Weg durch fruchtbare Felder zum Bieleboh. Im Bus oder auch zu Fuß, erreicht man schnell den 499 Meter hohen Gipfel des Berges und mit ihm die traditionsreiche Bielebohbaude und den schmucken Aussichtsturm, von wo man über Cunewalde nicht nur bis zum Czorneboh schauen kann.

Man befindet sich somit an einem Ort, um den sich viele alte Geschichten ranken, denn der Name des Berges: „Bieleboh“ deutet noch heute auf die alte naturreligiöse Vergangenheit und den slawischen Ursprung dieser Region hin. Jahrhunderte lang haben die Bewohner dieses Fleckchens Erde, hinter warmen Kaminen der lauschigen Oberlausitzer Umgebindehäuser mit niedrigen Decken, spannende Mythen und Sagen über den Bieleboh und seinen bösen Gegenüber, Czorneboh erzählt.

Große Kinderaugen verfolgten gespannt jede Bewegung ihrer Großmütter, die ihnen in Oberlausitzer Mundart erzählten wie die Oberlausitzer Wenden vor ihrer Bekehrung zum Christentum, dem bösen schwarzen Gott Czorneboh Tiere opferten, um seinen Zorn von sich abzuwenden. Großmütter, die ihre Geschichte besonders spannend machen wollten, erzählten sogar, dass nicht nur Kriegsgefangene, sondern leider auch neugeborene Kinder geopfert wurden.

Der Bieleboh hingegen ist die slawische Gottheit des Lichts und der Sonne und somit eine gute Gottheit, der man Blumen, Feldfrüchte und fröhliche Spiele und Festessen darbrachte. Das slawische Wort „biely“ bedeutet weiß. Noch heute leben die Erinnerungen an Bieleboh in den weißrussischen Sagen über einen alten Mann namens Belun fort, der verlaufenen Wanderern den Weg aus dem dunklen Wald zeigt. Und auch heute noch werden rauschende Feste auf dem Bieleboh gefeiert.